Krippe, Kita und Schule


Im vorschulischen Bereich

  • garantierte Krippen- und Kita-Plätze für alle Familien
  • Förderung einer 24-Stunden-Kita für alle Eltern im Schichtdienst nach Bedarfsanalyse mit Eigenanteil nach dem Nordhorn-Pass
  • Senkung der Beiträge für die Musikschulangebote (auch nach dem Nordhorn-Pass)
  • kostengünstige und garantierte Schwimmkurse für alle Kinder im Vorschulalter nach dem Nordhorn-Pass (DelfiNOH, Deegfeld-Schule, LuPo-Schule, Vechtetalschule)
  • Früh- und Spätbetreuung an den Krippen und Kitas, mit Eigenanteil 

Wir treten für einen garantierten Krippen- und Kitaplatz für alle Kinder in Nordhorn ein. Eine solche Garantie nimmt Eltern viele Sorgen und wirkt dem Fachkräftemangel aktiv entgegen.

Es sollte geprüft werden, ob Nordhorn eine 24-Stunden-Krippe und eine 24-Stunden-Kita benötigt. Viele Eltern arbeiten im Schichtdienst und leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. 

Wir wünschen uns, dass mehr Kindern der Zugang zur Musikschule ermöglicht wird. Aktuell gehen wir davon aus, dass viele Kinder die Musikschule nicht besuchen, weil Eltern vor den hohen Kosten zurückschrecken.

Wir möchten, dass allen Kindern ermöglicht wird, einen Schwimmkurs erfolgreich abzuschließen. 

Mit der Früh- und Spätbetreuung in den Krippen und Kitas wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv unterstützt.


Im Grundschulbereich

  • gleiche IT-Ausstattung aller Grundschulen inkl. Glasfaseranschlüssen
  • beidseitige Kommunikation der Schulen per E-Mail (IServ)
  • Sozialtopf für Klassenfahrten und Ausflüge
  • Schwimmunterricht für alle Grundschüler*innen
  • Schulsozialarbeiter an allen Grundschulen
  • verlässliche und kostenlose Kinderferienbetreuung für alle Grundschulkinder
  • Frühbetreuung an den Grundschulen

Wir möchten, dass alle Grundschulen mit einem Schulserver ausgestattet werden. Über diesen Server könnte ein Großteil der Kommunikation mit dem Eltern schnell und kostengünstig per E-Mail abgewickelt werden. 

Dass unsere Schulen schnellstmöglich ans Glasfasernetz angeschlossen werden müssen erklärt sich von selbst.

Wichtig ist uns ein “Sozialtopf” für Klassenfahrt und Ausflüge. Dieser Topf muss einfach in der Handhabe sein und die Eltern unterstützen, die knapp über den Fördermöglichkeiten liegen und in der Regel leer ausgehen.

Kein Kind sollte die Grundschule verlassen ohne Schwimmen zu können. Schulsozialarbeiter*innen sind eine wertvolle Ergänzung für jede Schule. Noch sind nicht alle Schulen mit ganzen Stellen ausgestattet. Hier gilt es zu prüfen, ob Ungleichheiten durch die Stadt ausgeglichen werden, bis das Land einen Ausgleich schafft.

Die Schulferien stellen Eltern oft vor eine große Herausforderung. Hier könnte ein kostenloses Angebot zur Betreuung Abhilfe schaffen. Eine Frühbetreuung ab 7:00 Uhr an den Grundschulen könnte Eltern, wie in den Krippen und Kitas, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vereinfachen.


Im weiterführenden Bereich

  • freie Schulwahl unabhängig von Schulbezirken ab Klasse 5
  • Erarbeitung/Schaffung von Schulprofilen/ -schwerpunkten zusammen mit den einzelnen Schulen
  • gleiche Ausstattung/einheitlicher Standard aller Schulen ab Klasse 5 - unabhängig vom Schulträger

Analog zu den Gymnasien sollten auch die Oberschulen frei gewählt werden können. Das Prinzip “Kurze Beine - kurze Wege” ist für Grundschulen nachvollziehbar, aber nicht im Sek-1-Bereich.

Eine große Ungleichheit sehen wir bei der Ausstattung der Schulen in Abhängigkeit vom Schulträger. Eltern kann man nicht vermitteln warum die Finanzierung eines Gymnasiums anders funktioniert als die einer Grund- oder Oberschule. Hier müssen gleiche Maßstäbe unabhängig vom zuständigen Schulträger geschaffen werden.